Bericht über die Aktionstage zum Klimaschutz in der Grundschule am Weißensee

mit der Klasse 5b (vom 18.6.-19.6.2018)

     

Zusammenfassung von Tanja Weiße, der Anleiterin der Aktionstage:

Ablauf des 1. Tages (Themenschwerpunkt Grundlagenwissen über Klimawandel)

Am Mo. den 18.6. ging`s um 8:00 mit einer Vorstellungsrunde los, in der sich die SchülerInnen auch darüber austauschten, wieviel sie schon über den Klimawandel wissen und was sie daran generell beunruhigt, bzw. was ihnen Hoffnung gibt.
Mit Hilfe von Bildern, die vorne ans Whiteboard geheftet wurden, habe ich (Tanja W.) dann einige wichtige Aspekte die mit dem Klimawandel zusammenhängen nochmal genauer erklärt.
Dabei ging`s z.B. um den Treibhauseffekt, CO2 Emissionen durch Kohlekraftwerke und Verkehr, fossile Energiequellen und erneuerbare Energieformen.
Die Kids hörten aufmerksam zu und stellen interessierte Nachfragen.
Dann wurde „Scharade“ gespielt, wir haben Begriffe die mit dem Klimawandel zusammen hängen pantomimisch dargestellt und die Anderen mussten sie raten. Unter den Begriffen waren z.B.: Eisbär, Hitze, Sturm, Wassermangel, Flugzeug, Auto, Heizung, Biene, Sonne, Politiker, etc..
Viele Kinder beteiligten sich mit einer großen Spielfreude. Nach einer Hofpause machten wir dann erstmal ein Warmup Spiel (das Klatschspiel Zipp Zapp Boing), um wieder Konzentration und Energie herzustellen.
Anschließend erfolgte ein Quiz, bei dem die Kinder in Kleingruppen per Multiple Choice Prinzip die richtigen Antworten bezüglich vieler Fragen über den Klimawandel beantworten sollten.
Wir beendeten den 1. Workshop-Tag dann mit einer Abschlussrunde, bei der sich die Kids sehr zufrieden über den Ablauf des Tages äußerten.

Ablauf des 2. Tages (Themenschwerpunkt Klimaschutz)

Am Di. den 19.6. starteten wir mit einer Blitzlichtrunde, in der JedeR sagen konnte, wie es ihm/ihr gerade geht.
Wir machten dann ein Brainstorming darüber, was man generell alles für den Klimaschutz tun kann. Es wurden sehr viele Ideen gesammelt und auf ein Poster aufgeschrieben. (Siehe Foto).
Wir unterteilten die Vorschläge dann in Oberbereiche, wie z.B. Energie, Mobilität, Konsum und Ernährung.
Da es speziell bei den Aspekten Ernährung und Konsum mehr Wissensbedarf gab, schauten wir über diese Themen zwei kurze Animationsfilme, die speziell auf Kinder zugeschnitten waren. Danach kam ein lebhaftes Gespräch über Konsumverhalten zustande und darüber, wie viele unserer angeschafften Gegenstände wir überhaupt wirklich brauchen. Da es in einem Film auch um die CO2 Emissionen bei der Herstellung von Smartphones ging, wurde auch intensiv darüber geredet, ob man wirklich immer das allerneueste Modell brauche und es wurde festgestellt, dass es sinnvoll sei, das alte (sofern es noch funktioniert) zu verschenken oder recyceln zu lassen, damit die Rohstoffe weiter verwendet werden können.
Dann gab`s erstmal eine 30 minütige Hofpause. Wir spielten anschließend das „Eisschollen Spiel“, bei dem jedes Kind einen Eisbären verkörpert. Papierblätter dienen als Eisschollen und das Ziel ist, in Kooperation miteinander (ohne mit den Füßen den Boden zu berühren) über die Papierstücke zur anderen Raumseite (dem sicheren Festland) zu gelangen.
Wir haben uns danach intensiv damit beschäftigt, was in der Schule bereits für Klimaschutz getan wird (u.a. in den Bereichen Schulessen, Energieverbrauch in der Schule, Materialverbrauch, Gestaltung des Schulgartens.). Zudem wurden Vorschläge gesammelt, was sich zukünftig verbessern ließe.
Am Ende des 2. Aktionstages machten wir dann wieder eine Abschlussrunde, in der die Kids auch äußerten, was sie (neben den Veränderungen in der Schule) zukünftig für mehr Klimaschutz in ihrem eigenen Alltag tun wollen. Als Hauptbereiche wurden hierbei genannt: Noch mehr darauf zu achten, Licht und Heizung beim Verlassen des Zimmers auszuschalten; weniger Fleisch zu essen; mehr in Bioläden einzukaufen; insgesamt weniger zu konsumieren; nicht so viel Essen wegzuwerfen und mehr auf Mülltrennung zu achten.
Es war toll, wie freudig und motiviert sich die Klasse an den Aktionstagen beteiligte, neben dem ernsten Thema hatten wir also auch viel Spaß miteinander.

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