3. Eine gesunde Umwelt bedeutet ein gesundes Leben

Eine gesunde Umwelt bietet jeder lebenden Spezies eine beträchtliche Anzahl von Vorteilen, die sich in verbesserten Lebensbedingungen niederschlagen. Im konkreten Fall des Menschen geht es bei den meisten Argumenten gegen den Klimawandel um die Zukunft, aber auch den Nutzen, den der Mensch aus der Umwelt zieht.

Hast du dir jemals vorgestellt, wie es auf der Erde aussehen würde, wenn es die Pflanzen und Tiere nicht mehr gäbe? Denke einen Moment nach…..
Die  Menschen unternehmen eine Vielzahl von Aktivitäten im Freien in Kontakt mit der Natur. Was wäre, wenn es morgens keine Vögel mehr gäbe, die zwitschern? Oder wenn wir nicht eine große Auswahl an Farben, Formen und Gerüchen wahrnehmen würden, die uns Pflanzen bei einem normalen täglichen Spaziergang bieten, sondern nur graue Landschaften? Stell Dir zum Beispiel Ferien ohne jede Art von Pflanzen und Tieren vor. Stell dir vor, du spazierst durch einen ausgestorbenen Wald ohne grüne Pflanzen, Tiere und Insekten  – einen Wald, der einmal voller Leben war und dir die Möglichkeit zur Entspannung geboten hat.

Oft nimmt der Mensch jede Pflanzen- und Tierart, jede Landschaft und jeden natürlichen Lebensraum als selbstverständlich hin. Allerdings haben wir nie darüber nachgedacht, was passieren würde, wenn unsere normale Umgebung verschwindet und die Aktivitäten, die wir gerne draußen unternehmen, nicht mehr so lustig, schön und entspannt wären wie früher.

 

 

    

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2. Naturkatastrophen

Der Klimawandel hat sich zu einem Faktor entwickelt, der die Möglichkeit und auch die Intensität von Naturkatastrophen beeinflusst.  Mit zunehmender Menge an Treibhausgasen in der Atmosphäre steigt die Wahrscheinlichkeit von Naturkatastrophen die wiederum unser Wetter und Klima beeinflussen.

Welche Naturkatastrophen werden durch den Klimawandel beeinflusst?

  • Überschwemmungen
  • Hurrikane/Wirbelstürme/Tornados
  • Zyklone
  • Dürren
  • Waldbrände
  • Starkregen und Hagel
  • Tsunamis (z.B. in Folge von Erdrutschen)

Durch den Anstieg der Erdtemperatur schmelzen das Nord- und Südpolareis und erhöhen den Meeresspiegel. Viele Städte liegen geografisch auf einer Höhe von 0 m über dem Meeresspiegel, was bedeutet, dass ein kleiner Anstieg erhebliche Folgen haben kann. Das gilt für die Niederlande, China, Indien und Bangladesch, deren Bevölkerung Aufmerksamkeit für den Anstieg des Meeresspiegels haben muss.

Dabei stehen die Katastrophenjahre 2019 mit den Zyklon „Idai“ und 2017 mit den Wirbelstürmen „Harvey“, „Irma“ und „Maria“ in einer Reihe mit dem Horrorjahr 2005 mit den Wirbelstürmen „Katrina“, „Rita“ und „Wilma“. Dies sind Beispiele für die größten Wirbelstürme in den letzten Jahren.

In einigen Ländern, in denen die geografische Lage und die besonderen klimatischen Bedingungen, die durch konstante Wärmeperioden gekennzeichnet sind, wird die Temperatur höher und somit ist der Verdunstungsprozess konstanter. Dieses entsteht durch den normalen im Boden vorhanden Wasserspiegel. Das hat zur Folge, dass der Boden völlig trocken wird und sich die Wahrscheinlichkeit von Bränden erhöht und auch deren Größe und Stärke sowie die Schwierigkeit sie zu löschen.

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1. Warum ist Biodiverstät wichtig?

Die Umwelt stellt Ressourcen zur Verfügung, die Pflanzen und Tieren das Leben ermöglichen. Ressourcen wie Wasser, Luft und Nährstoffe sichern das Überleben und die Biodiversität. Im Gegenzug beeinflusst die Biodiversität den natürlichen Kreislauf von zum Beispiel Kohlenstoff, Stickstoff, Bodenfruchtbarkeit, Wasserreinigung sowie Schädlings- und Krankheitszyklen. Diese gegenseitige Verlässlichkeit ist für die Erhaltung des Ökosystems unerlässlich.

Schutz der Biodiversität & die Stabilität des Netzes.

Die Biodiversität kann am Beispiel des Netzes veranschaulicht und verstanden werden. Jede lebende Spezies auf der Erde ist Teil dieses großen Netzes. Jedes Tier, jede Pflanze und jeder Mensch interagieren auf vielfältige Weise miteinander: Jede Interaktion stellt ein einziges Netz dar, so dass am Ende ein großes und komplexes Netz entsteht, um die vielfältigen Beziehungen herzustellen. Mögliche Wechselwirkungen können durchbrochen werden, d.h. es entsteht ein Loch im komplexen Netz. Ein einzelnes kleines Loch ist nicht riskant und es ist möglich, es zu reparieren, um weitere Interaktionen zu erzeugen oder sich an das Loch anzupassen. Wenn das Loch jedoch zu groß ist oder es zu viele Löcher gibt, welche die Stabilität des Netzes gefährden, dann beginnt das gesamte System in Gefahr zu kommen. Daher brauchen wir einander, um das Gleichgewicht des Ökosystems zu erhalten, aber aufgrund vieler Faktoren  ist die Biodiversität gesunken, was das Leben des Systems selbst gefährdet.

Wer ist Teil des großen Netzes?

 

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Was passiert, wenn der Temperaturanstieg begrenzt wird?

Für gewöhnlich lesen wir viel von den Asuwirkungen des Klimawandels, aber hier erfährst du, was geschieht, wenn es gelingt die globale Erwärmung zu begrenzen:

      1.  Die Biodiversität wird geschützt

        2.  Die Wahrscheinlichkeit von Naturkatastrophen steigt nicht weiter an

         3. Die Menschen haben ein gesünderes Leben  

 

Was ist die Erderwärmung?

Der Klimawandel hat sich zu einem der wichtigsten Themen weltweit entwickelt. Aber weißt du, was der Begriff Klimawandel bedeutet?

Des Klimawandel zeigt sich durch verschiedene Phänomene: der Meeresspiegel steigt, Gletscher schmelzen, Trockenperioden häufen sich, Landstriche werden überflutet und Wüsten breiten sich aus. Ursache dafür ist der anthropogene (vom Menschen verursachte) Treibhauseffekt. Neben dem anthropogenen Treibhauseffekt gibt es allerdings auch einen natürlichen Treibhauseffekt.

Das ist der natürliche Treibhauseffekt

Im Normalfall, wird das Sonnenlicht, wenn es auf die Erde fällt,  durch einige Schichten der Atmosphäre gestoppt. Ein Teil der Strahlen, die diese Schichten durchqueren, wird von der Erdoberfläche absorbiert  und erwärmt sie so. Die übrigen Strahlen werden in die Atmosphäre reflektiert, doch Gase wie Wasserdampf (H2O) und Kohlenstoffdioxid (CO2) halten sie auf der Erdoberfläche.

 

Die Energie bleibt in der Atmosphäre und hält die Erdtemperatur. Ohne diesen Effekt wäre die Erde erheblich kälter und das Leben, wie wir es kennen, wäre nicht möglich.

 

 

Welche sind die häufigsten Treibhausgase?

  • Kohlendioxid (CO2) ist eines der wichtigsten Treibhausgase. Heute ist die Konzetration dieses Gases in der Atmosphäre durch menschliche Aktivitäten stark angestiegen, wodurch mehr Wärme in der Atmosphäre gespeichert wird, was die Erdtemperatur erhöht.
  • Lachgas (NO2) ist rund 300-mal so klimaschädlich wie Kohlendioxid (CO2).  Es entstehet in der Landwirtschaft und Tierhaltung, sowie in der Chemie- und Verbrennungsindustrie.
  • Methan (CH4) ist 25 mal schädlicher als CO2. Seine Hauptquelle ist die Landwirtschaft.
  • Für den natürlichen Treibhauseffekt spielt Wasserdampf (H2O) die Hauptrolle. Die Wärme der Sonne lässt Wasser von der Oberfläche von Seen und Ozeanen verdunsten. Dadurch wird das flüssige Wasser in Wasserdampf  umgewandelt. Der Gehalt an Wasserdampf, den die Atmosphäre aufnimmt, ist abhängig von der Temperatur. Bei steigenden Temperaturen nimmt auch der Wasserdampfgehalt in der Atmosphäre zu, was den Treibhauseffekt verstärkt.

Mit der Entwicklung von Industrie, Verkehr, Wärmeerzeugung und Landwirtschaft werden seit Beginn der Industrialisierung immer größere Mengen an Gasen wie CO2, Methan (CH4)  produziert daher ist die Konzentration an Treibhausgasen heute so hoch wie nie zuvor in den letzten 800.000 Jahren.  Die Gase blockieren den Austritt der Sonnenstrahlen, halten immer mehr Energie in der Atmosphäre und erhöhen damit das normale Niveau der Erdtemperatur.

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