Solarstrom auch als Mieter selbst produzieren

Solarstrom auch als Mieter selbst produzieren

Wir bekamen in den letzten Monaten wiederholt die Frage, ob es denn für Mieter*innen möglich sei, Solarstrom auf dem eigenen Balkon selbst zu erzeugen und ins Wohnungsstromnetz einzuspeisen. Nun möchten wir Euch auf einen aktuellen Artikel aus der taz hinweisen, der das Thema ausführlich behandelt. Zentrale Info: ja, es ist möglich ganz legal Strom auf dem eigenen Balkon zu erzeugen und in der eigenen Wohnung zu nutzen. Wenn das Solarmodul vor allem zum Eigenverbrauch genutzt wird muss auch die EEG-Einspeisevergütung nicht genutzt werden und damit auch kein Gewerbe zur Stromerzeugung angemeldet werden. Jedoch sollte eine spezielle Steckdose für das Modul installiert werden, die „Wieland-Dose“. Die Stromnetzbetreiber fordern zudem die Anmeldung der Anlage. Der Stromnetzbetreiber muss die Installation akzeptieren, wenn sie den technischen Normen entspricht. Ein gutes und günstiges Modul mit optimaler Sonnenausrichtung kann sich so schon nach vier bis fünf Betriebsjahren amortisieren. Weitere Informationen findet Ihr auch auf der Internetseite http://www.pvplug.de/.

Energie

Klimaschutztipps für den Alltag

  • Moderne Wärmeschutz Verglasung an Fenstern spart Energie
  • Heizungen ab und zu entlüften für optimale Heizleistung (Quelle: Klimasparbuch Frankfurt)
  • Räume nur heizen, wenn man sich darin aufhält und nicht auf mehr als 21 Grad
  • Räume im Sommer nicht unter 24 Grad kühlen
  • nachts durch Lüften kühlen, nicht über Klimaanlagen.
  • sich der Umgebungstemperatur gemäß kleiden, so dass extra heizen oder kühlen vermieden werden kann
  • Vorhänge zuziehen (zur Kühlung, wenn die Sonne rein scheint), vor allem bei Altbaufenstern
  • Deckenventilatoren anstelle von Klimaanlagennutzen
  • Nicht den Bildschirmschoner benutzen, verbraucht viel Strom
  • Die hellste Stufe für Monitorhelligkeit verbraucht viel Strom, lieber etwas gedimmt
  • Standby ausschalten
  • Handyladegeräte aus Steckdose herausnehmen, wenn nicht in Benutzung
  • Einen vollen Wasserkocher anschalten und dann das Wasser in Thermokannen warmhalten
  • nach Möglichkeit Treppen statt Fahrstuhl nehmen
  • LEDs sind am Strom-sparendsten
  • Licht ausschalten beim verlassen des Raumes
  • Dimmer installieren (Quelle: International Young Naturefriends: Green Tool Box (engl.)
  • Internetadressen nicht bei Google eingeben sondern direkt in die Browserzeile, Google verbraucht pro Jahr 2,3 Terawattstunden Strom,
    das sind mehr als eine halbe Million Haushalte in Deutschland zusammen gerechnet.
  • alte e-mails löschen, gespeicherte e-mails und Anhänge verbrauchen pro Jahr weltweit ca. 140 Terawattstunden Strom
  • Altgeräte nicht in den Restmüll sondern zu Recyclinghöfen und Sammelstellen, welche die in ihnen enthaltenen wertvollen Rohstoffe wieder extrahieren zur Weiterverarbeitung
  • den Ofen, wenn geht nicht vorheizen, dafür früher herunter drehen, Umluft nutzen
  • Kühler Stellplatz für den Kühlschrank, ansonsten verbraucht er mehr Energie
  • Spülmaschine nicht zu heiß einstellen, 50 Grad reichen bei normaler Verschmutzung
  • Energiesparprogramme nutzen, dauert länger ist aber Klima- und Geldbeutel freundlicher
  • Abfalltrennung – besonders Altpapier und Altglas werden fast vollständig wiederverwertet (Quelle: Monika Götze, ua.: Einfach Öko. Handbuch zur Förderung nachhaltigen Handelns)

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