2. Naturkatastrophen

Der Klimawandel hat sich zu einem Faktor entwickelt, der die Möglichkeit und auch die Intensität von Naturkatastrophen beeinflusst.  Mit zunehmender Menge an Treibhausgasen in der Atmosphäre steigt die Wahrscheinlichkeit von Naturkatastrophen die wiederum unser Wetter und Klima beeinflussen.

Welche Naturkatastrophen werden durch den Klimawandel beeinflusst?

  • Überschwemmungen
  • Hurrikane/Wirbelstürme/Tornados
  • Zyklone
  • Dürren
  • Waldbrände
  • Starkregen und Hagel
  • Tsunamis (z.B. in Folge von Erdrutschen)

Durch den Anstieg der Erdtemperatur schmelzen das Nord- und Südpolareis und erhöhen den Meeresspiegel. Viele Städte liegen geografisch auf einer Höhe von 0 m über dem Meeresspiegel, was bedeutet, dass ein kleiner Anstieg erhebliche Folgen haben kann. Das gilt für die Niederlande, China, Indien und Bangladesch, deren Bevölkerung Aufmerksamkeit für den Anstieg des Meeresspiegels haben muss.

Dabei stehen die Katastrophenjahre 2019 mit den Zyklon „Idai“ und 2017 mit den Wirbelstürmen „Harvey“, „Irma“ und „Maria“ in einer Reihe mit dem Horrorjahr 2005 mit den Wirbelstürmen „Katrina“, „Rita“ und „Wilma“. Dies sind Beispiele für die größten Wirbelstürme in den letzten Jahren.

In einigen Ländern, in denen die geografische Lage und die besonderen klimatischen Bedingungen, die durch konstante Wärmeperioden gekennzeichnet sind, wird die Temperatur höher und somit ist der Verdunstungsprozess konstanter. Dieses entsteht durch den normalen im Boden vorhanden Wasserspiegel. Das hat zur Folge, dass der Boden völlig trocken wird und sich die Wahrscheinlichkeit von Bränden erhöht und auch deren Größe und Stärke sowie die Schwierigkeit sie zu löschen.

Folgen von Naturkatastrophen

Nach einer Naturkatastrophe ergeben sich eine Vielzahl von Folgen, von Gesundheits- und Todesfolgen bis hin zu Auswirkungen auf die Wirtschaft.

  • Artensterben: Nicht nur Menschen sind jedes Mal Opfer von Naturkatastrophen, sondern auch Tiere und Pflanzen. Dies erhöht das Risiko des Aussterbens und negativer Auswirkungen auf die Biodiversität. Nach einer Naturkatastrophe sind auch einige Ressourcen wie Wasser und Energie knapp.
  • Krankheiten: Nach einer Naturkatastrophe besteht neben den Verletzungen ein weiteres erhebliches Risiko erhöhter Krankheitsraten. Zum Beispiel durch Krankheiten wie Malaria, Durchfall, Denge sterben viele Menschen. Und eine der häufigsten Folgen sind auch psychische Gesundheitsprobleme.
  • Migration: Neuseeland war das erste Land der Welt, das im August 2014 offiziell „Klimaasyl“ gewährte. Viele Menschen haben nicht nur gesundheitliche Probleme nach einer Naturkatastrophe, sondern in der Regel auch ihre Häuser, ihre Arbeitsplätze und weitere wichtige Dinge verloren. In dieser Situation sind ganze Familien gezwungen, an andere Orte zu ziehen, um einen neuen Lebensraum zu finden. Nach Angaben von Greenpeace wird es im Jahr 2040 rund 200 Millionen Klimaflüchtlinge geben .
  • Wirtschaftlich: Im Zusammenhang mit den letzten drei Punkten ist ein wichtiger Punkt auch die finanziellen Folgen nach einer Naturkatastrophe. Neben der Zahl der Menschen, die aufgrund der Situation und auch danach sterben, kosten Naturkatastrophen die Gesellschaften Milliarden von Dollar. Laut Angaben von MunichRe entstanden 2018 rund 320 Milliarden $ Schäden, die durch die Naturkatastrophen verursacht wurden. Das Geld wird benötigt, um die medizinische Versorgung, den Wiederaufbau der privaten und öffentlichen Infrastruktur und das Wohlfahrtsgeld für die Opfer zu finanzieren.
    Darüber hinaus wird es mit der steigenden Wahrscheinlichkeit einer Naturkatastrophe und unter Berücksichtigung der damit verbundenen physischen und monetären Kosten schwieriger, eine nachhaltige Entwicklung und die Beseitigung der Armut zu erreichen.

 

                                                                                   

 

 

 

 

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